Square-Dance ist ein amerikanischer Volkstanz, bei dem sich jeweils vier Paare zu einem Quadrat (Square) zusammenstellen und auf Zurufe eines Ansagers (Callers) tanzen. Im Gegensatz zum bekannten Volkstanz werden keine ganzen Tänze auswendig gelernt, sonder nur einzelne Figuren, die dann vom "Caller" angesagt werden.
Square-Dance ist schon seit Jahrhunderten unter uns. Er hat Wurzeln in England und Frankreich und kam in der Geschichte der "Neuen Welt" früh nach Amerika. Als sich die Bevölkerung nach Westen ausbreitete nahmen sie Square-Dance in seinen verschiedenen Formen mit. Der einzige amerikanische Beitrag in seiner Entwicklung war der Caller, manchmal auch Prompter genannt (beim "Contra" gibt es diesen Begriff noch immer). er half den Tänzern mit Ansagen, sich an Tanzfolgen zu erinnern, die sie bereits gelernt hatten. Moderner Square-Dance gegann mit der Verbreitung von Plattenspielern, die es ermöglichten zu Schallplattenmusik wechselnde Tanzfolgen zu schaffen (früher wurde zu Livemusik getanzt). In den folgenden 20 Jahren entstanden hunderte von neuen Calls und wenn man auf einen Tanz kam mussten erst viele Figuren gelernt werden. Mitte der 70er Jahre brachte die neue Organisation "Callerlab" Ordnung in das entstandene Chaos, in dem sie die Standardprogramme Mainstream, Plus, usw.- erstellte. Callerlab lieferte auch die Definitionen der Calls bezüglich Timing und Styling. (Ursprungstext von Dorothy Shaw & Kenny Reese)
Heute wird Square-Dance nicht mehr nur nach Country- und Westermusik getanzt sondern auch Pop und teilweise Technomusik wird verwendet.
Weitere Informationen über Square-Dance erhalten Sie auf der Internetseite der EAASDC (European Association of American Square Dance Clubs, der Vereinigung der Square-Dance, Round-Dance, und Clogging Clubs innerhalb Zentraleuropas, unter www.eaasdc.de
Clogging - Was ist das?
Wer kennt sie nicht: Michael Flatley, "Riverdance","Tap Dogs" usw.? Auch Clogging gehört zu der großen Familie des Stepptanzes. Die Ursprünge gehen zurück bis in das 18. Jahrhundert, als sich die ersten Pioniere aus Deutschland, Holland, England und Irland im Appalachengebiet der USA ansiedelten. So vermischten sich deutsche und holländische Volkstänze mit Englischen Step und Irish Jig. Das moderne Clogging brachten uns die Amerikaner nach Europa, wo es seit Anfang der 80er Jahre zu großer Beliebtheit gefunden hat.
Früher hatte man mit Holzschuhen oder sogar barfuss getanzt. Heute tragen die TänzerInnen zur rhythmischen Betonung besonderer Stepptanzschritte Schuhe, die vorne und hinten mit Eisen (Taps) beschlagen sind. Die Taps bestehen dabei aus zwei Metallplatten, die mit Nieten lose verbunden sind. Dabei "klappert" es bereits bei der geringsten Bewegung unter den Schuhen. Die Art der Eisen ist auch ein wesentlicher Unterschied zum Stepptanz.
Ursprünglich wurde Clogging vor allem zur Country- und Westernmusik getanzt. Doch Heute gibt es genauso Choreographien zu Rock- und Popmusik, Oldies, Schlagern oder Techno.
Jeder Tanz setzt sich aus verschiedenen Figuren zusammen, die sich aus den acht Grundschritten des Clogging entwickeln. Hinzu kommen Elemente wie Händeklatschen, Drehungen oder Sprungkombinationen, wie man sie aus dem Jazzdance oder HipHop kennt.
Um das Repertoire möglichst breit fächern zu können, tanzen wir nicht alle Tänze unbeding auswendig. Dazu haben wir einen "Instructor" der nicht nur für das Lehren neuer Tänze zuständig ist, sondern uns auch die richtigen Figuren und Schritte ansagt.
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Verantwortlich für diese Seite: Sven Köwing Kontakt: caller(at)the-mixutre.de ; letztes Update: 11.06.2009